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Die Nacht des Miradsch

 

سُبْحَانَ الَّذِي أَسْرَىٰ بِعَبْدِهِ لَيْلًا مِّنَ الْمَسْجِدِ الْحَرَامِ إِلَى الْمَسْجِدِ الْأَقْصَى الَّذِي بَارَكْنَا حَوْلَهُ لِنُرِيَهُ مِنْ آيَاتِنَا إِنَّهُ هُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ ‌

Preis sei Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende“ (Die Nachtwanderung,1)

Geehrte Brüder

Vor uns liegt eine besondere Nacht: Laylatu-l-Miradsch. In dieser Nacht hat Allah dem Propheten Muhammad, a.s., Wunder und Orte gezeigt, die man auf der Erde sonst nicht sieht. Wir kennen den genauen Ablauf der Reise, die in dieser Nacht stattgefunden hat, aber wir werden heute über die Besonderheiten reden, die jeder von uns erleben kann.

Der Prophet Muhammad, a.s., sagte:„Das Gebet ist ein Miradsch für den Gläubigen“.

Jeder einzelne sollte sich also überlegen, wie er seinen Miradsch empfindet:

  1. Worüber denkst du während dem Gebet nach?

  2. Spürst du, dass du im Gebet vor Allah stehst?

  3. Grüssen dich die Engel?

  4. Was erwartest und erbittest du während deinem Miradsch von Allah?

  5. Siehst du das Paradies und die Hölle vor dir?

  6. Siehst du bekannte Menschen, die im Paradies weilen und die, die in der Hölle brennen?

  7. Beten die Propheten mit dir?

  8. Spürst du eine Erleichterung nach dem Gebet?

Mit den Antworten auf diese Fragen können wir unseren Miradsch und den Nutzen, den wir von ihm haben werden, beschreiben. Schauen wir uns jetzt die verschiedenen Situationen an, die sich ergeben können, wenn wir beten.

  1. Du möchtest das Gebet auf die bestmögliche Art verrichten und Allahs aufrichtiger Diener sein, aber du sprichst deine Gebete laut, damit die anderen sie hören und damit sie dich sehen.

  2. Du verrichtest das Gebet und schaust währenddessen zum Mihrab, auf die Verzierungen an den Wänden oder auf die Muster auf dem Teppich. Du denkst darüber nach, wie die Verzierungen entstanden sind, wer den Teppich beschmutzt hat oder über sonstige banale Dinge.

  3. In dir regt sich während dem Gebet das starke Bedürfnis, gleich danach zum Imam zu gehen und dich darüber zu beschweren, dass Kinder mitbeten, die unruhig sind.

  4. Du bittest Allah einfach darum, dir alles zu geben, was du brauchst, denn wenn du alles was du willst einzeln aufzählen würdest, müsstest du den ganzen Tag beten. Ausserdem denkst du, dass es am besten ist, wenn jeder für die Erfüllung seiner eigenen Bedürfnisse betet, und dass du nicht auch noch für andere beten musst.

  5. Während dem Gebet denkst du über dein schönes Haus oder dein neues Auto nach und stellst dir deine neidischen Nachbarn oder Verwandten vor. Sollen sie doch neidisch sein, denn du glaubst, dass du dir das alles selbst erarbeitet hast.

  6. Du denkst daran, dass es heutzutage nur sehr wenige Menschen gibt, mit denen man über alles reden kann. Nur deine Verwandten scheinen dir geeignet dafür zu sein. Du denkst, dass alle anderen Menschen nicht gut genug für dich sind, und dass die meisten sowieso schlechte Menschen sind.

  7. Das Gebet ist zu Ende und du bist zurück in der Realität. Jetzt beginnt eine Gruppe von Männern wieder über religiöse Themen zu diskutieren und das nervt dich. Du denkst, dass diese Leute nichts anderes zu tun haben als über Religion zu reden und dass sie in diesem Leben nicht arbeiten müssen oder nichts erreichen wollen. Du hasst diese Menschen zwar nicht, aber du empfindest sie als sehr unangenehm.

  8. Du hast das Gebet gerade beendet und regst dich innerlich darüber auf, dass es dieses Mal so lange gedauert hat. Du denkst, dass der Imam ja nicht arbeiten muss wie du und dass er deshalb die Gebete verlängert. Aber Hauptsache das Gebet ist zu Ende.

 

 

Natürlich denken viele von uns nicht so, aber es soll allen bewusst sein, dass es auch jene gibt, die ihren Miradsch auf diese Weise zerstören und keinen Nutzen von ihm haben werden. Wenn wir schon gedanklich auf Reisen gehen, dann sollten wir uns darum bemühen, dass diese Reise unser Miradsch wird und dass wir auch entsprechend belohnt werden.

Ich hoffe, dass jeder seine Chancen im Gebet nutzt und die Schönheit des Miradsch erlebt. Bitten wir Allah darum, unsere Gebete anzunehmen und dass sie uns Seiner Gnade näherbringen. Amin

 

 

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