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Freitagsgebet ist Zeit von Iqama Zuhr-Gebet!!!

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Welche Verfehlungen haben wir begangen?

 

مَّا أَصَابَكَ مِنْ حَسَنَةٍ فَمِنَ اللَّهِ وَمَا أَصَابَكَ مِن سَيِّئَةٍ فَمِن نَّفْسِ

 

„Was dir an Gutem widerfahren ist, kommt von Allah, und was dir an Schlechtem widerfahren ist, kommt von dir selbst.“ (Die Frauen, 79)

 

Geehrte Brüder und Schwestern

Den jüngsten tragischen Ereignissen in Bosnien und Herzegowina sind viele Menschen zum Opfer gefallen, unzählige Tiere sind verschieden, Saatgut und Häuser wurden vernichtet. Diese Katastrophe wird von den Menschen auf unterschiedliche Weise beurteilt und ausgelegt. Es ist an uns etwas aus diesen Ereignissen zu lernen und auf solche vorbereitet zu sein, denn sie können überall auf der Welt geschehen.

Die Flüsse in unserer Heimat haben uns stets viel Gutes gebracht. Sie machten unser Land fruchtbar und vielfältig. All dies aber kam von Allah, und es stellt sich die Frage, ob und wie dankbar wir für all diese Wohltaten gewesen sind. Haben wir an all die Menschen gedacht, die in unfruchtbaren, trockenen Gegenden leben und manchmal wochenlang auf der Suche nach Wasser sind?  Wir haben uns nicht um sie gekümmert und in unseren Seen gebadet. Dies wurde uns trotz unserer Undankbarkeit lange gewährt.

In der Zeit des Propheten Josef a.s. gab es gute und schlechte Jahre. Die ertragreichen Jahre nutzten sie um sich auf die Dürren vorzubereiten.  Wir hingegen haben die guten Jahre genossen und uns um nichts gekümmert, und jetzt ist die entbehrungsreiche Zeit gekommen. Dies ist eine Prüfung für uns alle.

Die Bilder der überschwemmten Ortschaften rufen Ängste und Panik in uns allen hervor. Aber alles, was geschieht ist das Resultat der Taten von uns  Menschen. Wir waren nicht dankbar für die Wohltaten, mit denen Allah uns beschenkt hat; wir haben die Ordnung nicht aufrechterhalten, weshalb wir uns jetzt im Chaos wiederfinden. Die Wälder wurden in unserer Heimat schonungslos gerodet – und obwohl wir uns nicht daran beteiligt haben, so tragen wir doch eine Mitschuld, denn wir haben auch niemanden daran gehindert. Unsere Flüsse und Seen haben wir mit allen erdenklichen Abfällen verschmutzt und niemanden daran gehindert dies zu tun. Allah wird uns nun unsere Taten vor Augen führen.

 

Erinnern wir uns an den Propheten Ejjub a.s., der von seiner Frau gebeten wurde, Allah um Gesundheit und Hilfe zu bitten, woraufhin dieser antwortete: „Soll ich etwa all die Jahre vergessen, in denen ich gesund und glücklich war und nun, da ich krank bin, nur an diese schweren Momente denken?“ Natürlich sind der Schmerz und die Trauer ständige Begleiter von jemandem, dem ein Unglück widerfahren ist – und das müssen wir verstehen. Wir müssen uns darum bemühen diesen  Menschen gegenüber Verständnis aufzubringen und ihnen zu helfen wo wir können.

 

Aus den aktuellen Ereignissen können wir folgendes lernen:

 

-          Dankt Allah für seine Wohltaten, damit Er sie euch bewahren und noch vergrössern möge

 

-          Nutzt die Wohltaten, damit ihr ihnen später nicht hinterhertrauert

-          Teilt die Wohltaten mit Bedürftigen, damit Allah euch davor verschonen möge selbst bedürftig zu werden

 

-          Allahs Macht umfasst alles. Seien wir uns dessen bewusst, dass sie sich schnell und unangekündigt offenbart

 

-          Für einige ist die Katastrophe eine Strafe, für andere eine Prüfung und für wieder andere eine Ermahnung.

 

-          In solchen Situationen wie diesen zeigt sich der Glaube, die Brüderlichkeit und Solidarität. Oder der Unglaube, Hass und Egoismus. Jeder von uns gehört zu einer der beiden Kategorien.

 

-          Dies ist unsere Chance Menschen in Not zu helfen – mit nützlichen Gütern, die wir selbst in dieser Lage benötigen würden.

 

-          Alles Gute, das uns zukommt, ist von Allah. Jedes Unglück, das uns trifft, ist ein Produkt unseres Handelns.

 

-          Schlaft nicht ein bevor ihr nicht an diejenigen gedacht habt, die kein Dach über dem Kopf und keine Decke haben, um ihre hungrigen, frierenden Kinder zuzudecken.

 

Möge Allah uns vor allem Unheil bewahren und in unserem Glauben bestärken. Amin

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Das zweite Freitagsgebet ist eine Stunde vor dem Nachmittaggebet (Asr).

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