Das Gottesgedenken / Zikr

Liebe Brüder

Uns Menschen als Wesen hat Allah mit einem Körper und einem Geist erschaffen. In unserer heutigen Welt, in der dem Materiellen ein grosser Wert beigemessen wird, ist es unsere Aufgabe ein gesundes Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Wenn der Mensch nur seine materiellen Bedürfnisse befriedigt, wird sein Geist verkümmern. Die beste Art und Weise seinen Geist aufzubauen, ist regelmässig Gott zugedenken, Zikr zu praktizieren. Allah sagt im Kur’an: „So gedenkt meiner, damit ich eurer gedenke, und dankt mir und verleugnet mich nicht.“

Allah erwartet von uns, das wir stets an ihn denken. Schauen wir zurück auf den gerade zitierten Kur’an-Vers. Allah führt uns in diesem Vers, Zikr und Dankbarkeit zusammen auf. Das, weil von uns erwartet wird, dass wir Dankbar sind für die Segen Allahs, und die Dankbarkeit aussprechen und mit Taten bestätigen. Zikr, also meine lieben Brüder, ist möglich mit Worten, mit dem Herzen und den Taten. Unser Prophet Muhammed s.a.w.s. sagte bezüglich Zikr: „Allah sagt: „Ich entspreche der Erwartung meines Dieners, und solange er an mich denkt, bin ich mit ihm. Denkt er an mich, während er allein ist, so denke ich an ihn. Denkt er an mich in einer Gesellschaft, so denke ich an ihn in einer besseren Gesellschaft.“ 

Zikr gehört somit zu den wichtigsten Gottesdiensten und entsprechend sollten wir den Zikr auf keinen Fall vernachlässigen. Die heutige Hutba möchte ich mit folgenen Worten des Propheten abschliessen: „Der Unterschied zwischen jemandem, der Gottes gedenkt und jemandem, der dies nicht tut, ist wie der Unterschied zwischen einem Lebenden und einem Toten.“

Oberentfelden, 18.11.2022

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